Thomas E. Deutsch

…mea fragmenti ab terra virtualis…

Farbe zeigen

Die Rote Schleife

Heute ist Welt-AIDS-Tag. Mehr Informationen dazu hier und hier.

Fakten

Schweiz:

  • In der Schweiz wurden bisher insgesamt über 30’000 positive HIV-Testresultate gemeldet.
  • In der Schweiz leben heute rund 25’000 Menschen mit HIV und Aids.
  • Seit Beginn der Epidemie bis Ende Dezember 2008 wurden über 8’800 Aidsfälle gemeldet. 5782 Menschen sind an den Folgen von Aids gestorben.
  • Im Jahr 2008 wurden 778 neue positive HIV-Testresultate gemeldet. Der Frauenanteil beträgt 26%.
  • Von allen Ansteckungen beruhen ca. 45% auf heterosexuellen Kontakten

Die 2008 neu diagnostizierten Infektionen in der Schweiz verteilten sich auf folgende Infektionswege:
45% Heterosexuellen Geschlechtsverkehr
43% Homosexuellen Geschlechtsverkehr
4% Drogen spritzen
8% Nicht klassifiziert

Weltweit:

  • Rund 33.2 Millionen Menschen leben mit HIV/Aids.
  • 2007 infizierten sich 2.5 Millionen Menschen neu mit HIV.
  • 2.1 Millionen Menschen starben 2007 an Aids.
  • Gegen 28 Millionen Menschen sind bereits an den Folgen von Aids gestorben.
  • Über 65% der Menschen mit HIV/Aids leben in Afrika, südlich der Sahara (22.5Mio.).
  • Mindestens 80% der Menschen mit HIV/Aids, die eine HIV-Therapie benötigen, haben keinen Zugang zu medizinischer Behandlung.

(Quelle: AIDS-Hilfe Schweiz. Weitergehende Infos beim BAG [Schweiz] oder UNAIDS [Weltweit])

“The theme of this year’s World AIDS Day is Universal Access and Human Rights. For me, that means doing everything we can to support countries to reach their universal access goals for HIV prevention, treatment, care and support – all the while protecting and promoting human rights.”
- UNAIDS Executive Director Michel Sidibé’s 2009 World AIDS Day message

BLOODLINE: AIDS and Family
Creative Commons License photo credit: MediaStorm

BLOODLINE: AIDS and Family is Kristen Ashburn’s intimate look at the harsh reality of the AIDS pandemic in Africa. Her images remind us how tenuous our connection is to each other. In doing so, they show that what matters most is the care extended to those in need.

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Heute ist ein schwarzer Tag

Lock Thirteen
Creative Commons License photo credit: DaveBleasdale

Nein, heute ist nicht Freitag der 13. Aber ein schwarzer Freitag ist’s. Oder anders gesagt: Heute ist Black Friday.

Black Friday wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Dieser gesetzliche Feiertag fällt immer auf den vierten Donnerstag im November, daher gilt der Black Friday als traditionelles Familienwochenende und Beginn der Weihnachtseinkaufssaison. Da die meisten Amerikaner an diesem Tag Urlaub haben, werden gigantische Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und viele Menschen warten nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen („doorbusters“) zu ergattern.
Quelle: Wikipedia

Was hat das nun aber mit uns zu tun? Ganz einfach: Black Friday gibt es auch in unseren Breitengraden. Zum Beispiel heute (und nur heute!) in Apples Online-Store:
In den Angeboten stöbern

Happy Gadget-Shopping!

Wir haben die Wahl

Das kommende Wochenende ist wieder ein Urnengang. Neben zahlreichen Kommunalen Wahlen und Abstimmungen stehen auch drei nationale Vorlagen zur Abstimmung. Ich möchte euch daher an dieser Stelle daran erinnern, die Zettel auszufüllen und abzuschicken (vorzugsweise noch heute, damit sie auch pünktlich ankommen) oder sie am Wochenende selber an die Urne zu bringen.

I Voted Today!
Creative Commons License photo credit: Enrico Fuente

Ich habe bereits angestummen. Und ich möchte hier möglichst neutral darüber berichten. Warum geht es? In den drei nationalen Vorlagen geht es zum einen um die beiden Vorlagen, welche seit längerem heftig diskutiert werden. Und um eine, von der fast niemand was mitbekommen hat:

Spezialfinanzierung Luftverkehr
Die Erträge aus der Besteuerung von Flugtreibstoffen fliessen heute zum einen in die allgemeine Bundeskasse, zum andern in den Strassenverkehr. Mit der Änderung von Artikel 86 der Bundesverfassung wollen Bundesrat und Parlament die Voraussetzung dafür schaffen, dass diese Steuereinnahmen künftig der allgemeinen Bundeskasse und dem Luftverkehr zugute kommen.

Es geht dabei aber nicht um den kommerziellen internationalen Flugverkehr.

Abstimmungsfrage: Wollen Sie den Bundesbeschluss vom 3. Oktober 2008 zur Schaffung einer Spezialfinanzierung für Aufgaben im Luftverkehr annehmen?

National und Ständerat sagen mehrheitlich ja zu dieser Frage. Dazu auch die Stellungnahme des Bundesrates als MP3.

Volksinitiative “Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten”
Die Initiative fordert ein Verbot der Ausfuhr von Rüstungsgütern und will, dass der Bund internationale Bestrebungen im Bereich der Abrüstung und der Rüstungskontrolle fördert. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ohne Gegenvorschlag ab.

Abstimmungsfrage: Wollen Sie die Volksinitiative “Für ein Verbot von Kriegsmaterial-Exporten” annehmen?

Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen. Dazu auch die Stellungnahme des Bundesrates als MP3.

Volksinitiative «Gegen den Bau von Minaretten»
Die Initiative will den Bau von Minaretten in der Schweiz verbieten. Bundesrat und Parlament lehnen die Initiative ohne Gegenvorschlag ab, weil sie Grundrechte verletzt und keine Probleme löst, sondern neue schafft.

Abstimmungsfrage: Wollen Sie die Volksinitiative “Gegen den Bau von Minaretten” annehmen?

Bundesrat und Parlament empfehlen, die Initiative abzulehnen. Dazu auch die Stellungnahme des Bundesrates als MP3.

Denn sie sind besser als ihr Ruf…

Oft habe ich über sie geflucht. Nicht weil sie nicht gut in meinen Ohren sitzen würden oder so. Damit hatte ich im Gegensatz zu anderen Personen “Die fallen immer aus den Ohren raus” nie Mühe.

Mac Has Cracked The Headset Tangle
Creative Commons License photo credit: DickStock

Nein, meine Probleme mit den Ohrhörern von Apple war schon immer die kurze Lebensdauer dieser Dinger. Wenn ich mal welche in die Finger bekam, so war klar dass sie allenfalls noch ein halbes Jahr würden leben. Das galt schon für die alten Ohrhörer meines ersten iPods, und das gilt auch für die iPhone Headsets. Von beiden habe ich schon ungezählte Exemplare verbraucht. Eines davon hat ein zweites Leben als Katzenspielzeug bekommen, die meisten aber weilen nicht mehr auf dieser Welt.

Nun aber habe ich zum ersten mal etwas positives zu vermelden: Die iPhone-Headsets (mind. dasjenige das meinem iPhone 3G S beilag) sind abwaschbar. Was sich auf den ersten Blick als dummen Witz anhört: Ich hab es probiert. Allerdings nicht ganz freiwillig.

Wer mich kennt weiss, dass ich ein starker Kaffeetrinker bin. Ende letzter Woche geschah es nun, das mir mein iPhone-Headset auf dem Schreibtisch in die Quere kam. Unachtsam nahm ich es und warf es in die Ecke des Schreibtisches. Dabei fiel einer der beiden Hörer in die noch volle Kaffeetasse. Natürlich nahm ich ihn gleich heraus, aber das heisse Koffeingetränk tropfte nur so von ihm herunter. In der Annahme, sowieso nicht mehr viel mehr kaputtmachen zu können, hielt ich den entsprechenden Hörer kurz unter das fliessende Wasser, um den Kaffee abzuwaschen.

Anschliessend verstaute ich das Headset an einem sicheren Ort, und lies es für etwas mehr als 24 Stunden trocknen. Anschliessend, un in der Erwartung eines Totaldefekts, habe ich das Headset getestet. Und siehe da: Es funktioniert noch immer TipTop. Ich denke, zwei Faktoren sind hauptsächlich dafür verantwortlich: Es war zwar eingesteckt, als es in den Kaffee fiel. Aber nicht in Betrieb. Ich denke, daher floss auch kein Strom durch das Headset (und es gab daher auch keinen Kurzschluss). Zum anderen habe ich es nach dem abspülen lange trocknen lassen, um eben diesen Kurzschluss zu vermeiden.

Arbeit an der Basis

In der Schweiz ist das Volk der “Souverän”. In unserer direkten Demokratie hat immer das Volk das letzte Wort. Falls es was sagen will. Und zu diesem Volk gehören auch unsere jüngsten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Einmal im Jahr feiern diese an der Jungbürgerfeier, dass sie nun 18 Jahre alt sind, und daher stimmen und wählen dürfen (und Alkohol trinken etc) :-)

aare
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Ich war an meiner Jungbürgerfeier nicht dabei. Aber letzten Freitag war ich an einer. Inzwischen bin ich zwar viel zu alt dafür, aber ich war als Vertreter meiner Jungpartei vor Ort, um die jungen Leute für Politik zu interessieren. Natürlich repräsentierte ich meine Partei. Aber mir persönlich war es am wichtigsten, dass die jungen Leute überhaupt stimmen und wählen gehen.

Der Anlass brachte mir die Möglichkeit vieler interessanter Gespräche. Nicht nur mit den Jungbürgern, auch mit den Kolleginen und Kollegen der anderen Jungparteien, darunter Gemeinderäte und Stadtratskandidaten. Anwesend waren die Jungen Grünen, die Juso, die Jungen Grünliberalen, die jEVP, die jCVP, die junge FDP und die junge SVP. Und er zeigte mir, das meine kürzliche Entscheidung, Politik nicht nur als passiv-interessierter sondern auch als aktiver zu erleben richtig war. Der nächste “Schritt” meiner politischen Laufbahn steht auch schon fest…