Thomas E. Deutsch

…mea fragmenti ab terra virtualis…


Heute ist ein schwarzer Tag

Lock Thirteen
Creative Commons License photo credit: DaveBleasdale

Nein, heute ist nicht Freitag der 13. Aber ein schwarzer Freitag ist’s. Oder anders gesagt: Heute ist Black Friday.

Black Friday wird in den Vereinigten Staaten der Freitag nach Thanksgiving genannt. Dieser gesetzliche Feiertag fällt immer auf den vierten Donnerstag im November, daher gilt der Black Friday als traditionelles Familienwochenende und Beginn der Weihnachtseinkaufssaison. Da die meisten Amerikaner an diesem Tag Urlaub haben, werden gigantische Umsätze in den Geschäften gemacht. Viele Läden und Handelsketten öffnen schon in den frühen Morgenstunden – üblicherweise um fünf Uhr – und viele Menschen warten nachts in langen Schlangen vor den Geschäften, um Schnäppchen („doorbusters“) zu ergattern.
Quelle: Wikipedia

Was hat das nun aber mit uns zu tun? Ganz einfach: Black Friday gibt es auch in unseren Breitengraden. Zum Beispiel heute (und nur heute!) in Apples Online-Store:
In den Angeboten stöbern

Happy Gadget-Shopping!

Denn sie sind besser als ihr Ruf…

Oft habe ich über sie geflucht. Nicht weil sie nicht gut in meinen Ohren sitzen würden oder so. Damit hatte ich im Gegensatz zu anderen Personen “Die fallen immer aus den Ohren raus” nie Mühe.

Mac Has Cracked The Headset Tangle
Creative Commons License photo credit: DickStock

Nein, meine Probleme mit den Ohrhörern von Apple war schon immer die kurze Lebensdauer dieser Dinger. Wenn ich mal welche in die Finger bekam, so war klar dass sie allenfalls noch ein halbes Jahr würden leben. Das galt schon für die alten Ohrhörer meines ersten iPods, und das gilt auch für die iPhone Headsets. Von beiden habe ich schon ungezählte Exemplare verbraucht. Eines davon hat ein zweites Leben als Katzenspielzeug bekommen, die meisten aber weilen nicht mehr auf dieser Welt.

Nun aber habe ich zum ersten mal etwas positives zu vermelden: Die iPhone-Headsets (mind. dasjenige das meinem iPhone 3G S beilag) sind abwaschbar. Was sich auf den ersten Blick als dummen Witz anhört: Ich hab es probiert. Allerdings nicht ganz freiwillig.

Wer mich kennt weiss, dass ich ein starker Kaffeetrinker bin. Ende letzter Woche geschah es nun, das mir mein iPhone-Headset auf dem Schreibtisch in die Quere kam. Unachtsam nahm ich es und warf es in die Ecke des Schreibtisches. Dabei fiel einer der beiden Hörer in die noch volle Kaffeetasse. Natürlich nahm ich ihn gleich heraus, aber das heisse Koffeingetränk tropfte nur so von ihm herunter. In der Annahme, sowieso nicht mehr viel mehr kaputtmachen zu können, hielt ich den entsprechenden Hörer kurz unter das fliessende Wasser, um den Kaffee abzuwaschen.

Anschliessend verstaute ich das Headset an einem sicheren Ort, und lies es für etwas mehr als 24 Stunden trocknen. Anschliessend, un in der Erwartung eines Totaldefekts, habe ich das Headset getestet. Und siehe da: Es funktioniert noch immer TipTop. Ich denke, zwei Faktoren sind hauptsächlich dafür verantwortlich: Es war zwar eingesteckt, als es in den Kaffee fiel. Aber nicht in Betrieb. Ich denke, daher floss auch kein Strom durch das Headset (und es gab daher auch keinen Kurzschluss). Zum anderen habe ich es nach dem abspülen lange trocknen lassen, um eben diesen Kurzschluss zu vermeiden.

Schöne neue Hi-Tech Welt

Am letzten Samstag, dem 1. August 2009, feierten wir Schweizer unseren Nationalfeuertag (pardon, natürlich unseren Nationalfeiertag) und feuerten fleissig Raketen, Vulkane und andere Feinstaubverursacher ab.

2009年08月01日江戸川花火大ä 403
Creative Commons License photo credit: Ryuugakusei

Meine Wenigkeit war, samt Freundin, am Zürichsee mit zwei Bekannten verabredet um die Feuerwerke der gegenüberliegenden Seeseite zu bestaunen. Wer an einem Abend (vor allem am Wochenende) schon mal am Zürichsee war, weiss dass gerade zwischen dem Bellevue und dem Zürichhorn viel Volk anzutreffen ist. Meine Freundin und ich waren als erste vor Ort und suchten uns inmitten der Volksmassen am See einen netten Platz. Sitzen sollte man können, und den Üetliberg mit seinem angekündigten Feuerwerk (Bild aus der Diashow vom Tagi) gut sehen. Ausserdem, so die Anweisung meiner Bekannten, nicht gerade zwei Stunden zu Fuss vom Bahnhof Stadelhofen entfernt sein.

Langer Rede kurzer Sinn: Wir fanden einen solchen Platz. Und nun stand ich vor der Aufgabe, unseren Aufenthaltsort den Nachzüglern mitzuteilen. Kein Problem mit moderner Technik im Sack: Das iPhone zücken, sich von selbigem die Koordinaten geben lassen und diese in eine SMS reinkopieren. Etwas Handarbeit war dabei leider nötig, den im Gegensatz zu Apples Werbung gilt hier: “There’s no app for that” :-P

Wie verabredete man sich eigentlich in Pre-iPhone-Zeiten? Ich meine, wenn man nicht gerade an markanten Punkten wie “Laden X” oder “Kreuzung Y” abmachte?

Und für alle interessierten, wir schauten dem feurigen Treiben am 1. August von hier aus zu: 47.357430/8.548159 (Karte). Die Holzstange einer Rakete, welche 2 Meter neben mir ins Wasser klatschte und mich daher beinahe erschlug hab ich mal nicht eingezeichnet… ;)

(Die Wortkreation des Nationalfeuertag habe ich von Kollege Venty geklaut)

Und sie bewegt sich doch

Der Legende nach soll Galileo Galilei “Und sie bewegt sich doch!” gemurmelt haben, als er das Inquisitionsgerichts verliess, nachdem er dem kopernikanischen Weltbild öffentlich abschwören musste. Galileo meinte damit die Erde, und hatte recht. Ich meine damit die Swisscom, und habe auch recht. Doch alles von vorne:

Vor einem Jahr habe ich ein iPhone gekauft. Das 3G kam damals neu in die Schweiz, und ich konnte mit einem “offiziellen” iPhone mein aus den USA importierts 2G ablösen. Ich unterschrieb, weils so am günstigsten war, einen zwei-Jahres-Vertrag. Und lebte glücklich und zufrieden bis…. Dieses Jahr das iPhone 3GS vorgestellt wurde.

Leider hatte die Swisscom kein Erbarmen mit mir: Ich könne den laufenden Vertrag frühstens im April 2010 verlängern. Ich könne aber ein iPhone zum Vollpreis erwerben (Vollpreis: 999.- CHF für 16GB und 1199.- CHF für 32GB). Dies kam für mich aber nicht in Frage. So Apple- bzw. iPhone geil bin ich dann doch nicht. Ein Mitarbeiter eines Swisscomshops in Winterthur machte mir aber Hoffnungen auf kommende Angebote mit Prepaid. Dies sei aber noch nicht sicher.

Seitdem habe ich verschiedene andere Gespräche mit div. Leuten geführt, und so kam es, dass ich diese Woche am Montag nochmals mit der Swisscom telefonierte. Und siehe da: Sie bewegt sich doch. Man muss nur die Zauberwörtchen kennen :-D

Man bot mir an, mir ein iPhone zu verkaufen, der wohl in etwa dem Neukundenpreis entspricht. Ausserdem löst man meinen bestehenden Zwangsvertrag per 9. September auf (er ginge noch bis Juni 2010!). Ab dann fängt ein neuer zwei Jahresvertrag für das neue iPhone an. Soweit so gut. Ich bestellte also ein 32GB Model. Wieder in weiss wie ich es jetzt schon beim 3G habe. Die nette Dame am Telefon wies mich noch darauf hin, dass die Lieferfrist derzeit ca. 10 Tage betrage.

An dieser Stelle könnte die Geschichte zu ende sein. Wie in jedem guten Märchen hat ja das gute über das Böse gesiegt und die Geschichte hat ein Happy End… Aber es fehlt noch ein Kapitel dieser Geschichte.

Das erwähnte Telefongespräch fand am Montagnachmittag statt. Am Abend des gleichen Tages rief ich nochmals an. Ich wolle die Lieferadresse ändern, da mir inzwischen der Gedanke gekommen war dass ich es wohl schneller kriege, wenn ich es ins Büro liefern lasse, da ich ja während dem Tag nicht zu Hause bin. Eine weitere nette Dame wies mich daraufhin, dass dies leider nicht mehr möglich sei, der Auftrag sei bereist an die Versandabteilung gegangen. Etwas irritiert wies ich die Dame darauf hin, dass ihre Kollegin nur etwa 3 Stunden früher noch etwas von 10 Tagen Lieferfrist gesprochen hatte. Dies sei schon so, meinte sie. Es dauere so seine Zeit, bis dass eingepackt, versendet und bei mir angekommen sei. Ich bedankte mich also und hängt auf.

Eine gute Viertelstunde nach diesem Gespräch bekam ich ein SMS von der Swisscom. Mein iPhone sei nun versendet worden. Voller Freude stellte ich fest, dass die Swisscom viel schneller handeln kann, als sie selber sagt. Und zügig vorwärts macht, wenn man sie mal dazu bringt sich zu bewegen :-) Der einzige Grund warum ich das A-Post Paket gestern nicht mehr erhielt war in der Tat die Tatsache, dass ich statt zu Hause auf der Arbeit war.

Aber heute Abend hole ich es ab :-D

Ich lade Musik…

Ich habe von Jerry freundlicherweise eine iTunes-Prepaidkarte geschenkt bekommen. Er hatte sie in seinem Blog verlost, und mich gezogen. Ich habe die 30 Franken weise investiert, in je ein Album von Roger Cicero und Nils Lofgren. Dann war ich am Samstag in Konstanz (da fällt mir ein, das Osterwochenende muss noch verbloggt werden). Und habe mir da eine 50€-iTunes Karte gegönt. Auch die ist bereits restlos aufgebraucht.

Ciegos y no ciegos
Creative Commons License photo credit: Rodriago

Aber um nochmals auf Musik aus iTunes zurück zu kommen. Anfang April hat Apple wie angekündigt das Preismodell geändert. Kostetet früher alle Songs 1.50 Fr., sind es heute je nach Song 1 Fr, 1.50 Fr. oder 2 Fr. Was auch wieder ein paar Auswirkungen hat, wie man bei TUAW lesen kann: Am 1. Tag der Änderung waren (im US-Store) 40 Songs der Top 100 solche, welche neu teurer  waren als früher, also sogenannte Hochpreis-Songs. Einen Tag später waren diese Songs im Schnitt um 5,3 Plätze gefallen. Wärend die günstigeren Songs zulegten.

Ergo, geht die Rechnung der Musikbranche (wir machen beliebte Songs teuer und verdienen kräftig dabei) nicht auf. Der Markt ist sehr Preissensitiv. Und die Konkurenz (z.B. Musicload) nicht weit. Ich denke daher, dass man nicht (wie einige befürchten) erwarten muss, dass das Musik einkaufen im Schnitt teurer wird…

(Wenn du diesen Beitrag nicht auf meiner Seite liest, kann es sein dass Bilder, Videos oder ähnliches nicht angezeigt werden. Ausserdem kannst du bei mir auf der Seite dieses Posting kommentieren)